MedAT: Anmeldezahlen 2026
Die Nachfrage nach einem Medizinstudienplatz in Österreich bleibt auch 2026 auf einem sehr hohen Niveau. Insgesamt haben sich 16.880 Personen verbindlich für den MedAT 2026 angemeldet - ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr mit 15.668 Anmeldungen.
Doch was bedeutet das konkret für deine Chancen? Und wie verteilen sich die Bewerber:innen auf die einzelnen Standorte?
Anmeldezahlen nach Universitäten
Ein Blick auf die einzelnen Studienorte zeigt klare Unterschiede in der Nachfrage:
- Wien: 8.235 Anmeldungen
- Innsbruck: 3.532 Anmeldungen
- Graz: 2.824 Anmeldungen
- Linz: 2.289 Anmeldungen
Wien bleibt damit mit Abstand der beliebteste Studienort, während sich die Bewerberzahlen an den anderen Standorten etwas gleichmäßiger verteilen.
Studienplätze 2026: Erhöhung auf 1.950 Plätze
Für das Studienjahr 2026/27 stehen in Österreich insgesamt 1.950 Studienplätze für Human- und Zahnmedizin zur Verfügung - das sind 50 Plätze mehr als im Vorjahr.
Die Verteilung:
- Wien: 784 Plätze
- Innsbruck: 430 Plätze
- Graz: 406 Plätze
- Linz: 330 Plätze
Zusätzlich gilt weiterhin die bekannte Kontingentregelung:
- mindestens 75% der Plätze für Bewerber:innen mit österreichischem Abschluss
- mindestens 95% für EU-Bürger:innen
Aufnahmequote 2026: Wie hoch sind deine Chancen?
Setzt man die 16.880 Bewerber:innen ins Verhältnis zu den 1.950 Studienplätzen, ergibt sich eine ungefähre Gesamtquote von:
ca. 11,5%
Das bedeutet: Rund jede:r neunte Bewerber:in erhält einen Studienplatz.
Warum die echte Chance höher (oder niedriger) sein kann
Diese Gesamtquote ist jedoch nur ein grober Richtwert. In der Realität hängt deine Chance von mehreren Faktoren ab:
- gewählter Studienort
- Kontingent (AT / EU / Nicht-EU)
- tatsächliche Teilnahme am Test (nicht alle Angemeldeten treten an)
- deine relative Leistung im Test
Gerade weil nicht alle Angemeldeten tatsächlich antreten, liegt die reale Chance für aktive Teilnehmer:innen meist etwas höher.
Fazit: Hohe Konkurrenz - aber kein Grund zur Panik
Die Zahlen zeigen klar: Der MedAT bleibt ein stark nachgefragtes Auswahlverfahren mit intensiver Konkurrenz.
Gleichzeitig gilt aber auch: Du konkurrierst nicht gegen alle - sondern nur gegen die, die wirklich vorbereitet antreten.
Mit einer strukturierten Vorbereitung kannst du dich klar von der Masse abheben und deine Chancen deutlich steigern.