MedAT Fragen & Antworten
Stand: April 2026
Kompakte und hilfreiche MedAT 2026 Infos
Auf dieser Seite werden die häufigsten Fragen zur MedAT-Vorbereitung beantwortet: Wie der Einstieg am besten gelingt, ab wann sich welcher Fokus lohnt, wie viele Simulationen sinnvoll sind, welche Materialien helfen und wie die letzten Tage vor dem Test aussehen sollten.
Die Antworten sind bewusst kurz und praxisnah, inklusive hilfreicher studymed-Tipps, damit deine Vorbereitung strukturiert bleibt und du immer weißt, wie du deine Prioritäten setzen sollst. Unsere MedAT-Erfahrung ist dein Vorteil!
MedAT FAQs
MedAT Grundlagen & Orientierung
Wie ist der MedAT aufgebaut?
Der MedAT besteht aus mehreren klar getrennten Testteilen: einem naturwissenschaftlichen Abschnitt (BMS mit Biologie, Chemie, Physik und Mathematik), Aufgaben zu kognitiven Fähigkeiten (KFF) und sozial-emotionalen Kompetenzen (SEK).
Je nach Studienrichtung kommen noch zusätzlich Textverständnis (Humanmedizin) oder manuelle Fertigkeiten (Zahnmedizin) hinzu. Alle Bereiche werden am Testtag in festgelegter Reihenfolge und mit Zeitlimit bearbeitet.
Wie gehe ich die MedAT-Vorbereitung am besten an?
Am besten mit einem klaren Lernplan, der zu deinem Alltag passt! Verschaffe dir zuerst einen Überblick und starte dann mit einem Einstufungstest bevor du eine Lernroutine aufbaust. Starte früh mit Übungsaufgaben und steigere den Testbezug schrittweise  –  so lernst du nicht ins Blaue, sondern in Richtung Punkte.
Bei studymed gibt es dafür einige Hilfsmittel, wie z.B. den MedAT Onlinekurs mit strukturierten 111-Tage-Lernplan, Webinaren mit erfahrenen Trainer:innen zum Austausch und Fragen stellen und zahlreiche weitere Produkte wie die MedAT Testsimulationen, BMS Academy und KFF Academy, den 4-tägigen MedAT Live Kurs sowie verschiedene Bücher, die dich auf deinem Weg zum MedAT-Erfolg unterstützen.
Kennst du schon unsere MedAT Lernpakete? Mit diesen speziellen Kombinationen bekommst du kompakte und günstige MedAT Vorbereitung!
Wann sollte ich mit der MedAT Vorbereitung starten?
Hier gilt das Motto: je früher, desto besser  –  beziehungsweise entspannter.
Entscheidend ist, dass du nicht alles gleichzeitig perfektionieren willst, sondern konstant trainierst und früh testnah arbeitest. Mit einem klaren Plan (z. B. studymed 111-Tage-Lernplan) kannst du auch als Spätstarter:in solide aufholen.
Grundsätzlich empfehlen wir einen Lernstart ab Jänner. Gleichzeitig lässt sich das nicht pauschal verallgemeinern und auch ein späterer Einstieg ist absolut möglich und kann mit dem richtigen Plan genauso zum Erfolg führen.
Welche Untertests sollte ich zuerst priorisieren?
Meistens ist es sinnvoll, zuerst mit BMS zu starten, weil vor allem Biologie und Chemie Zeit brauchen und gut aufgebaut werden müssen.
Bei KFF lohnt es sich, früh mit Gedächtnis & Merkfähigkeit zu beginnen (z. B. Major-System und Loci-Methode). Der restliche KFF-Teil und Textverständnis sind ab Jänner meist gut machbar.
SEK kann man oft noch in den letzten 1 – 2 Monaten vor dem MedAT gut vorbereiten, wenn die Aufgabenlogik einmal klar ist.
studymed-Tipp:Prioritäten hängen von deinem Ausgangsniveau ab. Deshalb lohnt sich am Anfang ein kurzer Check mit unserem Einstufungstest.
Wo finde ich offizielle Informationen zum MedAT?
Offizielle Informationen zum MedAT gibt es auf medizinstudieren.at (Testaufbau, Inhalte, Termine, Anmeldung) sowie auf den Websites der Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck und der JKU Linz zum MedAT.
Lernplanung & Materialien
Wie viele Stunden pro Woche sollte ich realistisch lernen?
Als Faustregel gilt: lieber regelmäßig als extrem. Viele kommen mit 8 – 15 Stunden pro Woche gut voran, bei Spätstart eher 12 – 20. Immer abhängig von Schule, Job, Matura oder sonstigen Verpflichtungen.
studymed Tipp: Plane Puffer ein, damit dich ungeplante Verschiebungen nicht aus dem Konzept werfen und deine Lernmotivation und Effektivität bestehen bleiben.
Welche Bücher eignen sich zur MedAT-Vorbereitung?
Bücher sind eine sehr gute Basis für die MedAT-Vorbereitung, weil sie dir Struktur geben und du damit sowohl Wissen als auch Aufgabenroutine gezielt aufbauen kannst. Am besten kombiniert mit regelmäßigem Wiederholen und testnahen Übungseinheiten.
Für die MedAT-Vorbereitung sind die studymed MedAT-Bücher optimal, weil sie direkt auf die Untertests abgestimmt sind: Es gibt den MedAT Companion (ca. 450 Seiten, über 2.000 Aufgaben) sowie 6 Testsimulationsbücher mit 5 MedAT-H-Fragensets und 1 MedAT-Z-Fragenset, jeweils mit Antwortbogen und ausführlichen Online-Lösungswegen/Auswertung.
Wie oft sollte ich meinen Lernfortschritt überprüfen und meinen Plan anpassen?
Plane alle 2 Wochen einen kurzen Check: Was hat sich verbessert? Wo verlierst du Zeit/Punkte? Danach passt du Fokus und Reihenfolge an.
In der studymed MedAT Online-Lernplattform hilft dir deine persönliche Lernstatistik, Fortschritte und Schwachstellen schnell zu erkennen (welche Bereiche sitzen, wo machst du noch häufig Fehler). So kannst du deinen Lernplan gezielt und ohne Rätselraten anpassen.
Welche typischen Fehler machen viele bei der MedAT-Vorbereitung?
Sehr häufige Fehler sind:
- zu viel Theorie ohne Aufgaben,
- zu seltene Auswertung,
- Material-Chaos,
- unregelmäßige Lernphasen (Marathon statt Routine)
- … und zu späte Simulationen.
Ein weiterer Klassiker: Inhalte einmal „durchlesen“ und dann wochen- oder monatelang nicht mehr anschauen. Das ist meist sehr ineffizient, weil Wissen ohne Wiederholung schnell wieder abnimmt.
Sinnvoller ist regelmäßiges Wiederholen nach dem Spaced-Repetition-Prinzip (z. B. mit Karteikarten) damit der Stoff wirklich hängen bleibt. Dabei unterstützt dich die Karteikartenfunktion in der studymed MedAT+ App.
Außerdem helfen hier klare Strukturen (z. B. der studymed 111-Tage-Lernplan) und Q&A Webinare, um Kurs zu halten.
Frau Doktor, Herr Doktor: Let’s go!
Ob mit unserem beliebten und bekannten Online Kurs, den umfangreichen und preiswerten Lernpaketen oder mit deiner individuellen Kombination an Produkten: Mit studymed kommst du deiner Zukunft in der Medizin einen großen Schritt näher!
Zu den MedAT ProduktenUntertests & Training
Wie lerne ich BMS effizient, ohne mich in Details zu verlieren?
Am besten lernst du BMS in kleinen Themenblöcken. Lies die Theorie zuerst kurz durch und bearbeite dann passende Aufgaben. So merkst du schnell, was schon gut sitzt und wo noch Lücken sind.
Danach kannst du genau diese Themen gezielt wiederholen. Das ist meist viel effizienter, als lange nur Theorie zu lesen.
Wie trainiere ich KFF am effektivsten?
Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF) verbessern sich am stärksten durch wiederholtes Üben mit Auswertung: Muster erkennen, Zeitmanagement, Fehlerquellen.
Fortschritte siehst du bei konsequentem Training oft schon nach 1 – 3 Wochen. Wichtig ist nicht nur „viel machen“, sondern: Warum war’s falsch? Was kostet dich (zu viel) Zeit? Genau dafür sind strukturierte Trainingspläne und Erklärungen hilfreich wie du sie auch in unserem Lernangebot findest.
Kennst du schon die studymed KFF Academy?
Wie übe ich Textverständnis richtig und wie werde ich schneller und fehlerfreier?
Übe kurz und regelmäßig (z.B. 2 – 3x/Woche).
Trainiere zuerst deine Genauigkeit, dann deinTempo! Klare Markierstrategie, Fragenarten erkennen, Zeitlimits langsam verschärfen. Ein typischer Fehler ist „zu schnell lesen“ ohne Struktur. Besser klappt bewusstes Scannen + Belege im Text finden.
Wie bereite ich mich auf SEK vor? Kann man das überhaupt lernen?
Ja! Aber nicht im Sinn von „auswendig lernen“. Du kannst die Aufgabenlogik und Bearbeitung trainieren: ruhig bleiben, konsistent antworten, Konzentration halten.
Wenn du Sozial- emotionale Kompetenzen (SEK) erst ganz am Ende anschaust, wirken sie oft ungewohnt. Deshalb: früh kennenlernen, dann regelmäßig kurz üben.
Wie viele MedAT Simulationen sollte ich bis zum Testtag machen
Eine gute Spanne sind 3 – 6 Simulationen, je nach verfügbarer Zeit.
Entscheidend ist nicht unbedingt die Zahl, sondern die Auswertung: Jede Simulation sollte dir 2 – 3 konkrete Lernaufgaben für die nächste Woche liefern. Frühstarter:innen können mehr Simulationen einbauen.
Testtag, Regeln & Ausblick
Was mache ich wenn ich Druck verpüre, Angst bekomme oder prokrastiniere?
Ganz wichtig: Das ist normal. We've been there!
Hilfreich ist ein erreichbares Minimalziel (z.B. mit 15 Minuten starten), statt auf die perfekte Motivation zu warten. Nutze kurze Reset-Techniken (Atmung/ Entspannung/ Bewegung) und bring Klarheit rein: Was ist mein nächster kleiner Schritt?
Für viele ist das Mindset-Thema ein echter Hebel — dafür gibt’s bei studymed auch ein Webinar zu Angstbewältigung und Stressmanagement. Mehr dazu gibt’s auch im studymed Podcast »Diagnose MedAT«.
Wie sollte die letzte Woche vor dem MedAT aussehen?
Die letzte Woche ist zum Stabilisieren, nicht zum Eskalieren: leichte Wiederholung, kurze sichere Trainings, 1 – 2 gut ausgewertete Einheiten.
Schlaf, Essen, Testtag-Routine und Materialcheck sind jetzt fast wichtiger als neue Inhalte. Dein Ziel: ruhig, konzentriert, planbar in den Test.
studymed Tipp:Übe Gedächtnis & Merkfähigkeit in den letzten 4 – 5 Tagen vor dem MedAT am besten nicht mehr mit ganzen Sets, damit sich keine neuen Übungsinformationen „festsetzen“ und du am Testtag nichts mit den echten Aufgabeninhalten verwechselst.
Wie ist die Quotenregelung beim MedAT?
Die Einteilung ins Österreich-/EU-/Nicht-EU-Kontingent erfolgt bei der Online-Anmeldung.
Bei Humanmedizin (MedAT-H) werden die Studienplätze über Kontingente vergeben: mindestens 95 % sind für EU-Bürger:innen bzw. Gleichgestellte reserviert, mindestens 75 % für Bewerber:innen mit österreichischem (oder gleichgestelltem) Reifezeugnis und bis zu 5 % können an Bewerber:innen aus dem Nicht-EU-Kontingent gehen — sofern sie im Ranking entsprechend unter den Besten liegen.
Für Zahnmedizin (MedAT-Z) werden die Studienplätze nach Testergebnis vergeben — ohne Kontingentregelung wie beim MedAT-H.
Detailliertere Infos zur MedAT Quotenregelung findest du hier
Wie viele Bewerber:innen gibt es beim MedAT und wie viele Personen werden pro Jahr aufgenommen?
Im Durchschnitt bewerben sich beim MedAT rund 15.000 – 17.000 Personen pro Jahr.
Für den MedAT 2026 haben sich insgesamt 16.880 Kandidat:innen angemeldet. (Zum Vergleich: 2025 waren es insgesamt 15.668 Kandidat:innen, 12.394 davon haben tatsächlich teilgenommen.)
Aufgenommen werden in Österreich derzeit insgesamt 1.950 Studierende pro Jahr (Human- und Zahnmedizin zusammen) in Wien, Graz, Innsbruck und Linz. Im Jahr 2026 wurde die Anzahl der Medizinstudienplätze in Österreich um 50 Plätze erhöht.
Was passiert, wenn ich den MedAT nicht schaffe?
Wenn es beim MedAT nicht klappt, ist das absolut normal!
Viele treten mehrmals an und den Test gleich beim ersten Mal zu bestehen ist eher die Ausnahme als die Regel (auch wenn es natürlich möglich ist).
Der MedAT kann beliebig oft wiederholt werden und häufig bringt der nächste Antritt einen großen Sprung, weil die Testlogik bereits vertraut ist und man gezielter trainieren kann — idealerweise mit klarer Auswertung der Schwachstellen und einem strukturierten Lernplan.
Easy peasy MedAT squeezy
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