Der Untertest „Soziales Entscheiden“ basiert auf dem sogenannten „biopsychosozialen Modell“, welches neben naturwissenschaftlichen Erkenntnissen auch psychologische und soziale Faktoren in den diagnostischen und therapeutischen Entscheidungsprozess miteinbezieht.

Die Teilnehmer werden in Form einer Multiple-Choice Frage einer fiktiven, jedoch durchaus realistischen und alltäglichen Situation des ärztlichen Berufes ausgesetzt. Die Aufgabenstellung besteht aus einer Situationsbeschreibung und fünf möglichen Handlungsweisen. Als Testteilnehmer muss man sich nun für die richtige bzw. die sinnvollste Art des Handels entscheiden.

Fragen können Situationen mit Bezug auf einen respektvollen Umgang mit Patienten, Angehörigen und Kollegen, Empathie für seinen Gegenüber und Verständnis für dessen Situation, Wahrung der Schweigepflicht und Selbstreflexion beinhalten und decken somit viele schwierige Situationen vor die jeder Arzt täglich gestellt wird ab.

Viele solcher Situationen lassen sich nicht ausschließlich durch wissenschaftlich basierte Erkenntnisse lösen, sondern erfordern Einfühlungsvermögen und andere Kompetenzen aus dem Bereich der „Soft Skills“. Diesen wird auch in der Medizin ein immer höherer Stellenwert zugeschrieben, was wohl eine der Grundideen für die Einführung dieses Untertests  darstellt.

Sowohl beim MedAT-H wie auch beim MedAT-Z entfallen 10% der Gesamtpunkte auf diesen Untertest. Dies verdeutlich einmal mehr das die Universitäten auf die Ergebnisse in diesem Untertest sehr großen Wert legen. Gute Vorbereitung kann dir also viele Punkte sichern.

Soziales Entscheiden mit studymed

Auf unserem Portal gibt es bereits aktualisierte Übungsaufgaben zu diesem Untertest.

Zusätzlich findest du wie zu allen anderen Untertests auch hilfreiche Informationen zur Bearbeitung und eine Lösungsstrategie in unserem Onlinekurs.